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Rudolf Höhn: An Stadtwerken beteiligen

Wir werden oft gefragt, ob wir weitere Bürgerkraftwerke errichten wollen, und ob man sich daran beteiligen kann.
Wir möchten Sie auf eine andere Möglichkeit hinweisen: E.on muss die "Thüga", in der sie Beteiligungen an über 90 Stadtwerken gebündelt hat, aus Kartellrechtsgründen verkaufen; knapp 4 Milliarden Euro soll sie kosten.

Über eine bundesweite bürgerschaftliche Beteiligung an Strom – und Gasnetzen, besteht im Moment die einmalige Chance, eine ökologische, moderne Energieversorgung bundesweit aufzubauen und mitzugestalten.
Ausgelöst wurde diese Aktion durch den Film "Das Schönauer Gefühl", der vor einigen Wochen in der Katholischen Akademie in Freiburg gezeigt wurde. Menschen aus der Region Freiburg beschlossen darauf spontan: wir wollen - wie es die Schönauer vor einigen Jahren gemacht haben - Stromnetze kaufen.

Ab 500 Euro können Sie Miteigentümer von 90 Stadtwerken mit 7,5 Millionen Kunden werden. Sie können mitbestimmen, ob diese mit Atomstrom oder grünem Strom versorgt werden. Sie können dafür sorgen, dass Millionenbeträge nicht länger in Konzernkassen versickern, sondern zurück in die Taschen der Bürger vor Ort fließen.

Man rechnet mit einer Verzinsung von mindestens 6% und das mit unbegrenzter Laufzeit.

Eine Super Idee und eine gute Geldanlage. Auch der Ökostromanbieter EWS wird sich beteiligen. Bisher ist noch kein Energielieferant in die Insolvenz gegangen.

Näheres unter: www.energie-in-buergerhand.de und www.thuega-in-buergerhand.de

 

Längere Atomlaufzeiten verzögern Umstieg auf Erneuerbare Energien
Der Atomausstieg ist Teil der Rahmenbedingungen für alle Investitionsentscheidungen in der Energiewirtschaft, auch für die Erneuerbaren Energien. „Unsere Branche will bis 2020 rund 200 Milliarden Euro in eine nachhaltige Energieversorgung investieren. Wer die Rahmenbedingungen hierfür ständig in Frage stellt, verunsichert die Investoren, die auf neue und flexible Erneuerbare-Energien-Kraftwerke setzen“, mahnt Dietmar Schütz, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE), eine verlässliche Energiepolitik an. „Wer sich für eine längere Nutzung der Atomkraft entscheidet, verzögert den Umstieg auf Erneuerbare Energien“, so Schütz weiter.
Der Ausbau der Erneuerbaren Energien verläuft rasant und wird die wegfallende Stromproduktion aus Atomkraftwerken mehr als kompensieren. Seitdem im Jahr 2000 der Ausstieg aus der Atomkraft beschlossen wurde, stieg die jährliche Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien bereits um 56,9 Milliarden Kilowattstunden. Allein im letzten Jahr betrug das Wachstum mehr als 15 Milliarden Kilowattstunden. Die zusätzliche Stromproduktion aus Wind- und Wasserkraft, Solar- und Bioenergie sowie Geothermie ersetzt damit Jahr für Jahr mehr als einen Atommeiler.
Erneuerbare Energien senken die Strompreise
„Der Vorschlag, mit den Zusatzgewinnen der Atomkonzerne, den Ausbau Erneuerbarer Energien zu beschleunigen, ist ein vergiftetes Geschenk, auf das wir gerne verzichten“, so Dietmar Schütz. Dass der Ausbau Erneuerbarerer Energien nicht noch schneller vorankommt als heute, liegt nicht an mangelndem Investitionskapital. Hindernisse sind vielmehr der schleppende Netzausbau und restriktive Planungsvorgaben für Erneuerbare Energien Anlagen. Auch die Strompreise lassen sich nicht mit längeren Laufzeiten der Atomkraftwerke stabilisieren. „Wer Verbraucher wirklich entlasten will, setzt auf die dauerhaft verfügbaren Erneuerbaren Energien“, fordert Dietmar Schütz. Bereits heute sinken die Preise an der Strombörse immer dann, wenn viel Strom aus Erneuerbaren Energien eingespeist wird. (Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.)


Fünfter Rheinauer Solartag rund um das Thema "Erneuerbare Energien"
Rund um das Thema Erneuerbare Energien" ging es beim fünften Rheinauer Solarfest bei der Mehrzweckhalle in Memprechtshofen. Neben zahlreichen Informationen zum Thema „Erneuerbare Energien" und der richtigen Dämmung von Häusern erwartete die Besucher auch Vorträge.


Lügendetektor gegen Grünfärberei
Grünfärberei ist eine etablierte Marketing-Strategie, mit der Unternehmen versuchen, möglichst klimafreundlich zu wirken. Leider entsprechen viele Verlautbarungen nicht oder zumindest nicht ganz der Wahrheit. Der Klimalügen-Detektor hilft bei der Wahrheitsfindung. Sie finden ihn im Internet unter www.klima-luegendetektor.de

Keine echten Klimaschützer
Wärmepumpen gelten als klimaschonend / Doch sie halten selten, was die Hersteller versprechen

Energieberatung im Rathaus
Die Stadt Rheinau bietet in Zusammenarbeit mit der Ortenauer Energieagentur GmbH eine kostenfreie und anbieterunabhängige Erstberatung für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt an.

 

Rudolf Höhn: Wer hat, dem wird gegeben

In Nigeria wird viel Öl gefördert. Die Ölkonzerne müssen einen Fond für die Rekultivierung der verseuchten und zerstörten Umwelt bilden. Natürlich gehen diese Gelder im Dschungel der Bestechung und Korruption verloren und landen nicht in den betroffenen Landstrichen.

Rudolf HöhnLeider ist es bei uns noch schlimmer. Die RWE erhielt zwischen 2001 und 2006 genau 2,1 Mio. EURO für die Rekultivierung ihrer Braunkohlegrube bei Köln - aus dem Topf der Landwirtschaftsförderung.
Diese Information erhielt Greenpeace erst, als sie - unter Berufung auf das Informationsfreiheitsgesetz - in NRW Klage eingereicht hatte.
Da machen die Konzerne Milliardengewinne und der Steuerzahler muss – wie immer - für die Folgen aufkommen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Mehr Info in der Kaiserstühler Solarzeitung als PDF-Download

Herrenknecht, wer ist Herrenknecht?

Die Firma baut die größten Tunnelvortriebsmaschinen der Welt und hat weltweit über 600 Tunnel bis zu einem Durchmesser von 14 m „gebohrt“. Siehe : www.herrenknecht.de

Man kann es kaum glauben. Für Stuttgart 21 (die Tieferlegung des HBF) wurde für die Untertunnelung lediglich das bisher übliche Verfahren (mit Sprengungen) vorgesehen.
Nachdem man unseren Wirtschaftsminister Pfister am 21. Januar 2008 zu einer Besichtigung der Firma Herrenknecht nach Schwanau eingeladen hatte, fiel es ihm wie Schuppen von den Augen:
"Unter Berücksichtigung der Kosten, sowie der zur Verfügung stehenden Technologie, halte ich es für einen Treppenwitz der Geschichte, das bisher niemand auf die Idee kam, Herrenknecht in das Ausschreibungsverfahren mit einzubeziehen.“

Herr Minister, in BW gibt es viele solche Treppenwitze.
Besichtigen Sie doch einmal Fabriken und Anlagen im Bereich der Erneuerbare Energien. Da werden Sie staunen, was es schon alles gibt und bisher nicht mit einbezogen wurde.
Einen neuen Text für die anschließende Pressekonferenz brauchen Sie nicht:
"Unter Berücksichtigung der Kosten, sowie der zur Verfügung stehenden Technologien, halte ich es für einen Treppenwitz der Geschichte, das bisher niemand auf die Idee kam, dass Atom- und Kohlekraftwerke innerhalb kürzester Zeit durch Erneuerbare Energien ersetzt werden können“

Uranabbau in Niger

Auf dem Weg nach Nigeria bin ich des öfteren über Niger hinweg geflogen sowie in Niamey zwischengelandet. Beim Blick nach unten bekommt man ein flaues Gefühl im Magen; nichts als Wüste, Steine, Sand und Staub. Das ideale Gelände für eine Notlandung.

Die 13 Mio. Einwohner leben hauptsächlich in der Nähe des Niger-Flusses, an der Grenze zu Nigeria. Niger gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Seit fast 40 Jahren baut Frankreich (AREVA) dort Uran ab. Nun soll es im großen Stil weitergehen und die Produktion auf das 3-fache gesteigert werden. Neue Claims sind auf einer Fläche von 200 x 500 km abgesteckt und werden meistbietend "versteigert“

Was das für die Bevölkerung bedeutet, hat uns ein Vertreter aus Niger , der Tuareg
Almoustapha Alhacen auf der Veranstaltung am 25. Jan. in Weisweil erzählt.

Viel Geld für Wenige, die Armut der Bevölkerung bleibt und Gesundheitsschäden nehmen zu. So war es schon immer bei uns Christen: "Gehet hin in alle Welt und zerstöret, was ihr vorfindet.

Wir suchen wieder Dächer und Investoren

Der Förderverein möchte zusammen mit der Carpe Sol GmbH weitere Bürgersolaranlagen nach bewährtem Muster bauen. Wir sind auf der Suche nach Dächern und Investoren. Wer Interesse hat, kann sich unverbindlich anmelden. Tel.: 07844/991409 oder E-Mail an

 

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