4. Rheinauer Solarfest
 
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4. Rheinauer Solarfest 2007

Informatives Solarfest
Rheinau mit Vorbildfunktion bei Stromerzeugung

Das 4. Rheinauer Solarfest fand am 6. Juni 2007 auf dem Gelände der Ev. Kirchengemeinde in Rheinbischofsheim, Gemeindehaus statt.

Rudolf Höhn konnte im Namen der Projektgruppe Rheinau einen Preis für gewerbliche Betriebe an die Firma Biomark GmbH aus Freistett vergeben. Ein Preis ging auch an den Verein Reiterhof Hinterwald und die Firma Adsoba aus Holzhausen. Besonders lobenswert sei der Einsatz der Familie Fleig aus Honau, die sich trotz des fortgeschrittenen Alters und der damit verbundenen finanziellen Risiken für die Solarenergie entschlossen haben. Die Preisträger und die Gewinner des Preisausschreibens konnten für ihr Engagement Urkunden und Preise mit nach Hause nehmen.
 
Der Jugendsingkreis der Ev. Kirchengemeinde Rheinbischofsheim mit ihrer Leiterin Marianne Welsche
 
Der Jugendsingkreis der Ev. Kirchengemeinde Rheinbischofsheim
 
Der (2007) frisch gewählte Bürgermeister der Stadt Rheinau, Michael Welsche, eröffnete das 4. Rheinauer Solarfest
 
Pfarrer Volker Kubach (Ev. Kirchengemeinde Rheinbischofsheim)
 
Bundestagsabgeordnete Elvira Drobinski-Weiß
 

Rund um die und in der evangelischen Kirche in Rheinbischofsheim fand am Sonntag das vierte Rheinauer Solarfest statt. In einem würdigen Gottesdienst wurde auf die Bedeutung der Energie für die Menschen und die möglichen Gefahren durch derzeitige Energiegewinnungsmethoden hingewiesen. Mit passenden Vorträgen wiesen die Kinder des Jugendsingkreises und des Kindergottesdienstes auf die Risiken und Chancen der Energiegewinnung. In den Fürbitten wurde darum gebetet, dass die Chancen erkannt und umgesetzt werden können. Eine Bitte ging auch an die Politik, dieses Bestreben zu unterstützen.
Bei der anschließenden Eröffnung des Festes konnte Rudolf Höhn neben dem neuen Bürgermeister Michael Welsche unter anderem auch die Bundestagsabgeordnete Elvira Drobinski-Weiß willkommen heißen.
Die Stromerzeugung in Rheinau könne sich sehen lassen. Mit vier Wasserkraftwerken, drei Blockheizkraftwerken, 89 Fotovoltaikanlagen und 223 Solarthermen werde eine beachtliche Leistung erzielt, die den CO2-Ausstoß deutlich verringere. Somit belege Rheinau in der Solarbundesliga in der Ortenau den ersten und in Baden-Württemberg den 25. Platz. Doch trotz der lobenswerten Leistung dürfe nicht verkannt werden, dass immer mehr Flächen überbaut und versiegelt werden. In Fachbeiträgen wurde im Laufe des Nachmittags über die Risiken der bisherigen Energiegewinnung informiert und die möglichen materiellen Möglichkeiten und finanziellen Förderung informiert. Im Umfeld des Solarfestes konnte man sich direkt bei Herstellern und Vertreibern über die Chancen und Möglichkeiten der Energieeinsparung informieren. Die Experten der Finnen Dilmetz (Heizungen), Adsoba (Solaranlagen), Dämmkauf (Dämmstoffe) und Lux-Haus standen bereit, um die gestellten Fragen gerne zu beantworten. Im Laufe des Nachmittag gab es interessante Referate zu den Themen „Bringen wir das Klima aus dem Takt?", „Wie die Atomkraft das Klima schädigt" und ob eine 100prozentige Versorgung mit erneuerbaren Energien möglich ist. Damit es nicht nur Information sondern auch Unterhaltung für die Gäste gab, dafür sorgten die Rheinauer Tastenkids, ein Boule-Wettbewerb und die Unterhaltung der allerjüngsten Festbesucher auf der Spielwiese hinter dem evangelischen Gemeindehaus.
Neben einer Umfrage galt es auch, die offiziellen Gewinner des Rheinauer Solarpreises bekannt zu geben. So konnte Rudolf Höhn im Namen der Projektgruppe Rheinau einen Preis für gewerbliche Betriebe an die Firma Biomark GmbH aus Freistett vergeben. Ein Preis ging auch an den Verein Reiterhof Hinterwald und die Firma Adsoba aus Holzhausen. Besonders lobenswert sei der Einsatz der Familie Fleig aus Honau, die sich trotz des fortgeschrittenen Alters und der damit verbundenen finanziellen Risiken für die Solarenergie entschlossen haben. Die Preisträger und die Gewinner des Preisausschreibens konnten für ihr Engagement Urkunden und Preise mit nach Hause nehmen.
Auch nach dem Ende des offiziellen Teils nutzten die Gäste die Möglichkeit, sich zu informieren und auszutauschen.

Quelle: Acher-Bühler-Bote vom 8. Juni 2007

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der durch einen tragischen Unfall (2007) verstorbene 1. Vorsitzende des Fördervereins "Zukunftsenergien", Klaus Bindner
 
 
Eckhard und Edith Aßmus von der Fa. ADSOBA im Gespräch mit einer interessierten Besucherin des Solarfestes
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Für das leibliche Wohl war wie immer auf das Beste gesorgt!
Am Spezialitäten-Grill: Gerd Leiner
 
 
Auch Ortsvorsteher Rainer Welsche freut sich über den erfolgreichen Verlauf des Solarfestes